Fühlst du es auch?
Schwere Energien: Das Feld ist leer!
Die schwierige Energie, die wir seit Wochen erleben, mag ein kollektiver Burnout sein – für energetische Menschen ist es ein energetischer Bankrott des Systems, das sich über Jahrtausende an der Lebenskraft der Individuen bedient hat.
Die Symptome zeigen sich z. B. in Schwindel, Übelkeit, Unruhe, (fremde) Ängstlichkeit, (fremde) Traurigkeit, (fremde) Einsamkeit, bei Kundalini-Menschen in starken Kriyas … Nicht alle Menschen erleben es, einige strotzen unberührt durch die Welt, das eigene Ego macht es möglich. Wer jedoch jetzt nichts mitträgt, ist nicht progressiv-unverwundbar, sondern retardiert-egozentrisch.
Wer darüber hinaus glaubt, er müsse sich nur lange genug „ausruhen“, um wieder im alten Hamsterrad der Matrix zu funktionieren, hat die Radikalität des Prozesses nicht begriffen. Die Steckdosen, an die wir unsere Lebensentwürfe bisher angeschlossen haben, führen keinen Strom mehr. Das Feld ist leer. Was wir als bleierne Schwere und lähmende Sinnlosigkeit wahrnehmen, ist der Entzug der künstlichen Aufrechterhaltung einer Realität, die im Verfall begriffen ist. Es ist das Ende der energetischen Subventionierung durch alte Programme.
Der energetische Bankrott
Wir befinden uns in einer Phase, in der die gewohnten Antriebskräfte schlichtweg verdampfen. Viele Menschen berichten von einer Erschöpfung, die sich durch keinen Schlaf der Welt kurieren lässt. Dies liegt daran, dass es sich nicht um eine körperliche Müdigkeit handelt, sondern um eine fundamentale Trennung von den alten Versorgungsleitungen der Matrix. Die künstlichen Motoren von Ehrgeiz, Optimierungswahn und dem Drang, „etwas darzustellen“, kollidieren mit dem Erwachen der Seele – dem innersten Wesen.
Wenn das Kollektiv den Stecker zieht, bleibt erst einmal aufzuräumender Schmutz. Dieser Schmutz ist jedoch nicht das Ende, sondern die notwendige Bedingung für eine echte Neuausrichtung. Das Problem ist nicht der Energiemangel an sich, sondern unser Versuch, mit einer leeren Batterie ein altes Auto zu starten, dessen Motor defekt ist. Die Autonomie wächst dort, wo wir aufhören, Energie von außen zu erwarten und akzeptieren, dass das alte Spiel vorbei ist. Der aktuelle Zustand ist eine Schonfrist für das System, die uns zwingt, in die totale Regungslosigkeit zu gehen, damit die energetische Signatur des Einzelnen überhaupt erst wieder hörbar wird.
Die Illusion des privaten Leids
Ein großer Teil dessen, was du momentan als „deine“ Angst, „deine“ Einsamkeit oder „deine“ Traurigkeit empfindest, gehört dir schlichtweg nicht. Wir sind in ein Feld eingetaucht, das gesättigt ist mit den Abfallprodukten eines sterbenden Zeitalters. Diese Emotionen sind parasitäre Resonanzen – Frequenzen, die in deinem System schwingen, weil die Barrieren zwischen dem Individuum und dem Kollektiv im Prozess der Dekonstruktion dünner werden.
Es ist spiritueller Unsinn zu glauben, man müsse jedes Gefühl „besitzen“ und psychotherapeutisch aufarbeiten.
Oft ist das, was du fühlst, lediglich der energetische Müll der Nachbarn, der Stadt oder des gesamten Planeten, der durch deinen Kanal abfließt.
Die Identifikation mit diesem Leid ist die letzte Falle der Matrix. Wenn du sagst: „Ich bin traurig“, bindest du dich an eine Frequenz, die eigentlich nur durch dich hindurchziehen wollte.
Jetzt ist es wichtig, sich selbst mit Weite und Leere zu füllen. Wer in sich das Universum entdeckt, kann jede “Strahlung” durchziehen lassen, hinein ins ewige Nichts. Wenn die Strahlung auf keinen Widerstand trifft, kann sie nichts verunreinigen. Ziel ist, keine Schnittstelle für nieder-frequenten Müll zu bieten. Wer jedoch noch einen “Port” hat, öffnet sich für schadhafte Programme – und trägt die Kleider fremden Schmerzes.
Du bist nicht depressiv; du bist ein Seismograph in einer Welt, die gerade ihre dunkelsten Keller ausmistet.
Kriyas als Sprache
Kriyas – jene unwillkürlichen Bewegungen, das Zittern, die plötzlichen Hitzeschübe oder das Gefühl, unter Strom zu stehen – sind keine Fehlfunktionen des Nervensystems. Sie sind die Sprache der energetischen Kommunikation und Erweiterung. Dein Körper versucht, Frequenzen zu integrieren, für die die alte Hardware nicht ausgelegt war. Schwindel und Übelkeit sind oft nur die Begleiterscheinungen einer räumlichen und zeitlichen Neujustierung.
Wir erleben eine Umverdrahtung im laufenden Betrieb. Energetische Menschen tragen derzeit die Last einer globalen Transformation in ihren Nervenbahnen. Das lässt sich in einer geführten Meditation nicht weglächeln. Es ist Knochenarbeit auf molekularer Ebene. Wenn der Körper schüttelt, bricht er alte Panzerungen auf. Wenn der Schwindel kommt, wird dein Orientierungssinn belagert. Diese physiologischen Prozesse ernst zu nehmen bedeutet, sie als das zu erkennen, was sie sind: eine notwendige, physische Antwort auf eine metaphysische Evolution.
Der Körper als Hochleistungsofen der Matrix
In deinem Inneren toben Weltenbrände. Du verarbeitest den Matrix-Schmutz von Generationen in deinem eigenen Körper-Geist-Seele-System. Es ist, als hättest du dich freiwillig als Filter für eine hochgiftige Umgebung zur Verfügung gestellt. Das Gefühl der „Sinnlosigkeit“, das viele beschreiben, rührt daher, dass die Energie, die früher für persönliche Projekte zur Verfügung stand, nun fast vollständig für diesen globalen Filterprozess abgezogen wird.
Fühlige Menschen fungieren derzeit als Hochleistungsöfen. Alles, was an ungelösten Konflikten, an verdrängter Angst und an kollektiver Schuld im Feld schwebt, muss durch ein Bewusstsein gehen, um transformiert zu werden. Du brennst den Unrat der alten Welt in deinem eigenen Mark nieder. Dass man sich dabei nicht „lichtvoll“ und „leicht“ fühlt, versteht sich von selbst. Es ist eine schmutzige, anstrengende und oft einsame Aufgabe. Aber sie ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt ein neuer Raum entstehen kann. Wer diesen Prozess als Krankheit missdeutet, verpasst die Chance, seine Rolle als alchemistischer Transformator anzunehmen.
Das Ende der Planbarkeit
Die Unfähigkeit, klare Pläne zu fassen oder Ziele zu verfolgen, die vor wenigen Monaten noch absolut sinnvoll erschienen, ist ein Zeichen dafür, dass die Zeitlinie, auf der diese Pläne basierten, nicht mehr existiert. Die Matrix bricht zusammen, und mit ihr die gesamte Logik von Ursache und Wirkung, wie wir sie kannten.
Pläne und Ziele sind Koordinaten des Verstandes, um Sicherheit in einer linearen Zeit zu simulieren. Doch die Zeit verhält sich derzeit nicht mehr linear. Sie wirkt eher wie Melasse, die mal mehr mal weniger stark an dir klebt. Wenn du versuchst, in die Zukunft zu planen, greifst du ins Leere, weil die Bausteine dieser Zukunft gerade erst neu geformt werden. Diese scheinbare Handlungsunfähigkeit ist ein Schutzmechanismus. Sie hindert dich daran, Energie in tote Projekte zu investieren. Der Sinn liegt jetzt darin, die Ungewissheit auszuhalten und die Kontrolle über das „Morgen“ aufzugeben.
Die chemische Reinigung des Kollektivs
Es gibt eine Traurigkeit, die keinen Anlass hat. Sie ist nicht biografisch begründet, sie hat keine Geschichte und kein Gesicht. Sie ist einfach da. Diese „sinnlose“ Traurigkeit ist die chemische Reinigung des kollektiven Schlamms. Es ist die Trauer der Welt über ihren eigenen Verlust an Tiefe, die Sehnsucht der Erde nach Heiligkeit und das Abschiednehmen von unzähligen Seelenanteilen, die in der Matrix verloren gegangen sind.
Indem du diese Traurigkeit fühlst, leistest du Schwerstarbeit. Du erlaubst dem Kollektiv, durch deine Tränen zu weinen. Dies ist kein psychologisches Problem, das gelöst werden muss. Es ist ein heiliger Dienst am Ganzen. Der Versuch, diese Schwere durch positives Denken oder künstliche Fröhlichkeit zu überdecken, ist ein Verrat an der Tiefe des Moments. Wir müssen lernen, mit dieser Traurigkeit zu sitzen, wie mit strengen Lehrer, der uns die Wahrheit über den Zustand der Welt erzählt. In dieser Annahme liegt eine ungeheure Kraft, denn sie befreit uns von dem Zwang, immer „glücklich“ sein zu müssen, während um uns herum eine Ära stirbt.
Warum dies kein Erholungsurlaub ist
Die aktuelle Zeitqualität wird oft fälschlicherweise als eine Phase der Ruhe und Regeneration angepriesen. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Es ist keine Erholung; es ist vielmehr eine klinische Operation. Die Klinge der Unterscheidung trennt derzeit das, was wahrhaftig ist, von dem, was nur Maske war.
Jetzt wird alles klar – in unseren Beziehungen, in unserer Arbeit und vor allem in unserem Selbstbild. Alles, was auf Kompromissen, Angst oder dem Wunsch nach Anerkennung aufgebaut war, wird weggeschnitten. Das tut weh. Es ist ein Prozess der Schälung, bei dem eine Schicht nach der anderen abgetragen wird, bis nur noch der nackte Kern übrig bleibt. Jetzt ist es wichtig, im Feuer der Wahrheit stehen zu bleiben, auch wenn alles, was man zu sein glaubte, darin verbrennt.
Die Neuausrichtung
Was bleibt übrig, wenn der Lärm der Matrix verstummt, wenn die Pläne zerfallen und der Körper im Rhythmus der Transformation bebt? Es bleibt die energetische Ur-Signatur – der unverwechselbare Klang deiner Essenz. Es ist wie das Stimmen eines Instruments vor dem großen Konzert.
Das bedeutet, dass wir unbesiegbar im Inneren werden, weil wir nicht mehr auf die Versprechungen und Drohungen des alten Systems reagieren.
Die Neuausrichtung geschieht nicht durch Tun, sondern durch Sein. In diesem Vakuum, das wir gerade durchschreiten, wird der Grundstein für eine völlig neue Art der Existenz gelegt – eine Existenz, die nicht mehr aus dem Mangel und dem Überlebenskampf der Matrix gespeist wird, sondern aus der direkten Anbindung an die Quelle.
Wir stehen an der Schwelle. Es gibt keinen Weg zurück in die alte Normalität. Der einzige Weg führt mitten durch das Nadelöhr der aktuellen Leere. Dort, wo nichts mehr trägt, fängst du an zu fliegen – weil du nichts mehr hast, was dich nach unten zieht.
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